Moin, 
Die Bremen Classic Motorshow 2026 gilt als eines der größten Klassik-Ereignisse Norddeutschlands – und für mich als Hobbyfotograf ist sie jedes Jahr ein Highlight im Kalender.
Zwischen Oldtimern, Youngtimern und Motorenraritäten suche ich nicht nur das perfekte Motiv, sondern versuche, den besonderen Moment einzufangen.
In diesem Beitrag zeige ich euch meine Fotos, die Geschichten dahinter und welche Tipps ich dir für deinen nächsten Besuch mit auf den Weg gebe.
Ich habe die Motor Classics am Sonntag besucht (leider ließ die Arbeit keinen früheren Tag zu). Begleitet wurde ich vom netten Thorsten (aka Unterwegs erleben – Der Lichtsetzer , schaut gerne mal auf seinem YouTube-Kanal vorbei).

Angekommen in der Foyerhalle der ÖVB-Arena ging es auch direkt los.
Im Foyer beziehungsweise Eingangsbereich gab es eine tolle Ausstellung zu Mofas, Mokicks und Co. Schätze wie zum Beispiel die Kreidler Florett, lange Zeit vergessen, bekommen hier ihren wohlverdienten, wenn auch verspäteten Ruhm und regen die Besucher (insbesondere die älteren Semester) zum Austausch über vergangene Erlebnisse mit und rund um diese schönen Krafträder an.
Nachdem sich bereits viele Motive ergeben haben, ging es weiter in die ÖVB-Arena zur Sonderschau Motorrad.
Ein echtes Highlight für mich als Hobbyfotograf war die Sonderschau mit Motorrädern verschiedenster Hersteller – und damit auch unterschiedlichster Herkunft. Zwischen den Ausstellungsstücken traf japanische Präzision auf italienische Leidenschaft.
Modelle von Yamaha und Suzuki standen selbstbewusst neben den charakterstarken Maschinen von Ducati. Jede Marke brachte ihren ganz eigenen Stil mit: klare Linien, technische Raffinesse oder verspieltes Design mit viel Liebe zum Detail.
Nach den Motorrädern ging es für uns weiter in Halle 2. Dort standen vor allem englische, französische und schwedische Oldtimer im Mittelpunkt der Ausstellung, aber auch ein paar deutsche Exoten waren anzutreffen.
Im Vergleich zu den Zweirädern wirkten die Fahrzeuge deutlich größer und präsenter. Viele Modelle zeichneten sich durch lange Motorhauben, klassische Limousinenformen oder markante Frontpartien aus. Besonders auffällig waren die unterschiedlichen Designansätze der einzelnen Länder – von eher konservativen britischen Fahrzeugen über technisch interessante französische Konstruktionen bis hin zu den klar gestalteten schwedischen Modellen.
In Halle 4, 5 und 6 standen schließlich bekannte Klassiker von Audi, Porsche, Mercedes-Benz und vielen weiteren Herstellern.
Neben den etablierten Klassikern fielen mir besonders die Youngtimer auf. Zwischen den ausgestellten Fahrzeugen entdeckte ich tatsächlich mein erstes eigenes Auto wieder – einen Opel Corsa C.
Im ersten Moment war ich überrascht und fragte mich, warum dieses Modell hier auf einer Klassikmesse steht. Erst dann wurde mir bewusst, dass Fahrzeuge aus meiner Kindheit (mittlerwiele habe ich auch die 30 gerissen) inzwischen offiziell den Old- bzw. Youngtimer-Status erreicht haben. Ein Corsa mit Baujahr 2000 gehört inzwischen ebenfalls in diese Kategorie.
Dieser Moment hat mir noch einmal deutlich gemacht, wie schnell Zeit vergeht – und wie sich die Definition von „klassisch“ im Laufe der Jahre verändert. Für mich war das nicht nur fotografisch interessant, sondern auch persönlich ein besonderer Augenblick.
Ein weiterer Programmpunkt war die Sonderausstellung zum Thema 4x4-Sportwagen. Dort wurden verschiedene allradgetriebene Performance-Fahrzeuge präsentiert, die sowohl im Rallye- als auch im Rundstreckensport eine bedeutende Rolle gespielt haben.
Zu sehen war unter anderem der Audi Sport quattro S1, ein Fahrzeug, das eng mit Fahrern wie Walter Röhrl verbunden ist und als Ikone der Gruppe-B-Ära gilt.
Ebenfalls ausgestellt war ein Opel Calibra V6 4x4 DTM-Fahrzeug. Mit seinem markanten Auftritt, breiter Spur und aerodynamischen Anbauteilen stellte es einen deutlichen Kontrast zu den Serienfahrzeugen in den anderen Hallen dar.
Neben den 4x4-Sportwagen gab es in den Hallen auch andere Klassiker zu entdecken. Besonders die Fahrzeuge von Mercedes-Benz boten interessante Motive.
Ein Beispiel ist der berühmte „Adenauer-Benz“, der nicht nur historisch, sondern auch fotografisch einiges zu bieten hat. Die markanten Karosserielinien, Chromdetails und die klassische Form machen solche Fahrzeuge zu idealen Objekten für Nahaufnahmen und detailreiche Perspektiven.
Ich hoffe, euch hat dieser kleine Einblick in die Bremen Classic Motorshow 2026 gefallen. Schaut gerne auch in meine anderen Blogs.
Für mich heißt es jetzt: Kamera wieder einpacken und auf neue Motive warten – und das kann ich nur jedem empfehlen, selbst aktiv zu fotografieren und die eigenen Perspektiven festzuhalten.
Ich wünsche euch bis zum nächsten Mal gute Motive und tolles Licht.
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